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Count-Down am Xingu V – Premiere in Frankfurt

Der Frankfurter Dokumentarfilmer Martin Keßler begleitet seit vielen Jahren den Konflikt um den drittgrößten Staudamm der Welt – Belo Monte – im brasilianischen Amazonasgebiet. Den fünften und abschließenden Teil seiner spannenden Reportage Count-Down am Xingu stellt er am 5. Juli um 19.30 Uhr im Frankfurter Haus am Dom, Domplatz 3 vor.

xingu5Im Mai 2016 hat die brasilianische Präsidentin Dilma Roussef „Belo Monte“ offiziell eingeweiht. Den drittgrößten Staudamm der Welt am Amazonasfluss Xingu. Dafür wurden der Urwald gerodet, Fischer und Indigene vertrieben, 40.000 Menschen zwangsumgesiedelt. Strom für multinationale Aluminiumkonzerne und das Schwellenland Brasilien. „Alles gegen das Gesetz“, so die zuständige Staatsanwältin.

Der Film erzählt die vorerst letzte Etappe beim Bau des Megastaudamms – die Flutung. Und deren Vorgeschichte und Hintergründe: den gigantischen Korruptionsskandal „Petrobras“ um die großen brasilianischen Baukonzerne. Jene Konzerne, die Belo Monte gebaut haben. Und die Stadien zur Olympiade in Rio.

„Ohne Korruption wäre Belo Monte nicht gebaut worden“, sagt der katholische Bischof Erwin Kräutler. Und kritisiert europäische Firmen wie Siemens, die die Turbinen für den „Staudammwahn“ liefern. Inzwischen ist die brasilianische Präsidentin selbst einem bizarren Machtkampf als Folge des Korruptionsskandals zum „Opfer“ gefallen. Doch der Konflikt geht weiter. Am Fluss Tapajos, wo der Stamm der Munduruku gegen weitere Großstaudämme kämpft. Und ein weltweites Wirtschaftssystem, das „Mutter Erde“ immer mehr zerstört.

Eine Kurzfassung des Films und der vorherigen Teile kann man schon auf youtube sehen.

Eintritt 7 EUR, ermäßigt 4 EUR

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Wer rettet die grüne Lunge der Welt ? – Veranstaltung am 1.12. in Frankfurt

Aus Anlaß des Weltklimagipfels in Paris lädt der Filmemacher Martin Keßler gemeinsam mit der GLS Bank herzlich ein zur Veranstaltung

Wer rettet die grüne Lunge der Welt?Der Kampf gegen Megastaudämme im Amazonasgebiet

am 1. Dezember, 19.00 Uhr,GLS – Bank , Mainzer Landstraße 47, Frankfurt

Im Mittelpunkt steht die Situation im Amazonasgebiet, der grünen Lunge der Welt, die immer mehr durchlöchert und zerstört wird. Vor allem auch durch riesige Staudämme.

Einer, der die fortschreitende Zerstörung dieser grünen Lunge seit Jahren dokumentiert, ist der Frankfurter Filmemacher Martin Keßler. 2008 startete er sein dokumentarisches Langzeitprojekt „Count Down am Xingu“ über den Bau neuer Megastaudämme im brasilianischen Amazonasgebiet und die desaströsen Folgen: riesige Urwaldflächen werden geflutet, Tausende Indigene vertrieben, die Lebensgrundlage der Fußbewohner zerstört. Ein Megageschäft für ein „kriminelles Netzwerk aus Baufirmen und Politikern – und ihren weltweiten Partnern“ – so der katholische Bischof von Altamira und Träger des alternativen Nobelpreises, Erwin Kräutler.

Martin Keßler wird kurze Filmausschnitte aus seiner dokumentarischen Langzeitbeobachtung zeigen und über die aktuelle Lage im Amazonasgebiet berichten. Und über die Notwendigkeit einer „Energiewende“ auch in Brasilien. Dabei spricht er auch über die Schwierigkeiten, ein solches Filmprojekt über Jahre hinweg zu betreiben und für Aufklärung zu sorgen. Und darüber, was das alles auch mit Geld und Profit zu tun hat.

Mit der Veranstaltung soll auch für die Fortsetzung des Filmprojektes „Count Down am Xingu“ geworben werden – durch eine Spendenaktion (siehe auch neuewut.de)

Die Veranstaltung wird u.a. unterstützt von : Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK), Business Crime Control (BCC), GLS Bank, Haleakala- Stiftung in der GLS – Treuhand, Katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom, Klimabündnis der europäischen Städte, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt.

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Count-Down am Tapajós – Filmpremiere 09.07. Haus am Dom

Count-Down am Tapajós - Dokumentarfilm von Martin KesslerDer neue Film des Frankfurter Dokumentarfilmers Martin Keßler, der seit vielen Jahren u.a. Staudammprojekte und ihre Auswirkungen in Brasilien begleitet, ist fertig.

Die bundesweiten Premiere des  Dokumentarfilmes „COUNT-DOWN AM TAPAJOS“ findet statt am Donnerstag, dem 9.07. 2015, 19.30 Uhr,im „Haus am Dom“, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Eintritt: 7,- € / ermäßigt 4,- €

Im Anschluß an den Film Diskussion  über die aktuelle Lage in Amazonien und die Papstenzyklika zur Bedrohung der Schöpfung mit: Thomas Brose (Klimabündnis), Martin Keßler (Filmemacher), Thomas Schmidt (Misereor), Dr. Thomas Seiterich (Publik-Forum). Moderation: Katja Strobel (Leserinitiative Publik-Forum)

Im Zentrum des Filmes steht die Situation am Amazonasfluss Tapajós. Dort will die brasilianische Regierung sieben Großstaudämme errichten. 200 000 Hektar Urwald sind bedroht. Und Indigene wie die Munduruku. Doch die Munduruku kämpfen. Gemeinsam mit katholischen Bischöfen wie Bischof Kräutler vom Nachbarfluss Xingu, an dem zur Zeit der drittgrößte Staudamm der Welt entsteht. Gegen korrupte Baufirmen und mit ihnen verbundene Politiker. Auch europäische Weltfirmen wie Siemens wollen kräftig mitverdienen. Dabei gäbe es umweltschonende Alternativen: die Solar- und Windenergie. Eine spannende Reportage von Martin Keßler. Im Kontext der Papstenzyklika zur Bedrohung der Schöpfung, die dieser Tage verkündet wird.

Eine Kurzfassung des Films ist bei Count-Down am Tapajós vorab zu sehen.

Premiere in Kooperation mit: Haus am Dom, Heinrich Böll Stiftung Hessen, Publik – Forum, Klimabündnis. Die Veranstaltung wird unterstützt von: Dritte Welthaus Frankfurt, Gegenströmung, Gesellschaft für bedrohte Völker, Kooperation Brasilien, Misereor, POEMA.

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Count-Down am Xingu IV – Premiere in Frankfurt

Der Frankfurter Dokumentarfilmer Martin Keßler begleitet seit vielen Jahren den Konflikt um den drittgrößten Staudamm der Welt – Belo Monte – im brasilianischen Amazonasgebiet. Über 600 Quadratkilometer Urwald wurden dafür gerodet, 40000 Menschen vertrieben.

xingu4Den vierten Teil seiner spannenden Reportage Count-Down am Xingu stellt er am 12.Mai. um 19.30 Uhr im Frankfurter Haus am Dom, Domplatz 3 vor.

Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit zu einer Diskussion mit Martin Keßler, eine gute Gelegenheit über die aktuelle Protestbewegungen in Brasilien im Vorfeld der Fußball-WM und die deutsche Beteiligung am umstrittenen Projekt zu sprechen.

Eine Kurzfassung des Films und der vorherigen Teile kann man schon auf youtube sehen.

Eintritt 7 EUR, ermäßigt 4 EUR

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Count-Down am Xingu – Premiere in Frankfurt

Martin Keßler: Count-Down am Xingu IIIDer Frankfurter Dokumentarfilmer Martin Keßler begleitet seit vielen Jahren den Konflikt um den drittgrößten Staudamm der Welt – Belo Monte – im brasilianischen Amazonasgebiet. Über 600 Quadratkilometer Urwald wurden dafür gerodet, 40000 Menschen vertrieben.

Den dritten Teil seiner spannenden Reportage Count-Down am Xingu stellt er am 30.9. um 19.00 Uhr im Frankfurter Haus am Dom, Domplatz 3 vor.

Nach einer Einführung beginnt der Film um 19.30 Uhr, im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einer Diskussion mit Martin Keßler, Gelegenheit über aktuelle Protestbewegungen in Brasilien und die deutsche Beteiligung am umstrittenen Projekt zu sprechen.

Eintritt 7 EUR, ermäßigt 4 EUR

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Count-down am Xingu – Martin Keßler im Gespräch

Der Frankfurter Dokumentarfilmer Martin Keßler berichtet am kommenden Donnerstag, 24.2.2011,20.00 Uhr, im Frankfurter Club Voltaire, Kleine Hochstrasse 5, über den aktuellen Stand seines Filmprojektes „neueWUT„. Vor allem aber über den Konflikt um Belo Monte, das drittgrößte Staudammprojekt der Welt, mit dem die brasilianische Regierung jetzt in Amazonien beginnen will. Martin Keßler ist gerade zurück vom Xingu,wo er im Januar / Februar 2011 für eine aktuelle Reportage über Belo Monte gedreht hat.

Mit der Reportage „Count – down am Xingu“ setzt Martin Keßler die mit dem 2009 fertiggestellten Dokumentarfilm Eine andere Welt ist möglich – Kampf um Amazonien Arbeit fort. Dazu hat er unter anderem mit dem katholischen Bischof von Altamira und Träger des alternativen Nobelpreises, Dom Erwin Kräutler, gesprochen, mit dem Staatsanwalt von Altamira, Regierungsvertretern und Repräsentanten sozialer und indigener Bewegungen. Eine Kurzversion des Filmes erscheint in den nächsten Wochen auf youtube.

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Kampf um Amazonien – neuer Dokumentarfilm

Der neue Dokumentarfilm Eine andere Welt ist möglich – Kampf um Amazonien des Frankfurter Regisseurs Martin Keßler (neue WUT) geht Mitte Oktober auf Premieren-Tournee. Der Film über über den Kampf der Indios gegen die Zerstörung des Amazonas-Urwaldes durch Globalisierung und neue Megastaudämme, über das Weltsozialforum in der Amazonasstadt Belém (Januar 2009) und die Idee von einer anderen Welt wird gezeigt in:

Berlin, Kino Babylon Mitte, am 10. Oktober, 20.00 Uhr
München, Eine Welt Haus 13.10. 19.00 Uhr
Stuttgart, Merlin 14.10. 19.00 Uhr
Saarbrücken, Filmhaus , am 15.10., 20.00 Uhr
Hitzacker, Sozialforum in Deutschland, 16.10.
Frankfurt am Main, Cinestar Metropolis, am 18.10.09 Matinee 11.00 Uhr

Umfangreiche Informationen über das Filmprojekt stehen auf der Webseite neue WUT zur Verfügung. Dort kann der Film auch auf DVD bestellt werden.

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