Archiv der Kategorie: literatura brasileira

Patrícia Melo am 8.3. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht nach dem enormen Zuspruch beim letzten Mal schon im März in eine neue Runde. Wir freuen uns dann auf Patrícia Melo.

Sie liest am Mittwoch, dem 8.März um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus ihrem Krimi Trügerisches Licht (Fogo-Fátuo), das im letzten Jahr in der Übersetzung von Barbara Mesquita bei Tropen erschienen ist. Moderation und Übersetzung: Barbara Mesquita. Der Eintritt ist wie immer frei.

Patrícia Melo, copyright: Júlia MoraesPatrícia Melo wurde 1962 in São Paulo geboren. Die Autorin und Dramaturgin schreibt Romane, Hörspiele und Drehbücher. Die »Times« kürte Patrícia Melo zur »führenden Schriftstellerin des Millenniums« in Lateinamerika. Zweimal erhielt sie den Deutschen Krimi Preis, außerdem den LiBeraturpreis und den Prix Deux Océans. Patrícia Melo lebt in Brasilien und in der Schweiz.

Patrícia Melo: Trügerisches LichtSensationslust folgt überall den gleichen Regeln: Schön ist interessanter als hässlich, reich spannender als arm, und nichts geht über einen ermordeten Star. Trügerisches Licht ist ein abgründiger Krimi über den Kontrast zwischen glamouröser Fernsehwelt und einem Brasilien, das im Chaos versinkt.

Tatort São Paulo: Bei einer Theatervorstellung erschießt sich der Serienstar Fábbio Cássio auf der Bühne. Schnell ist der Kriminaltechnikerin Azucena klar, dass dieser Selbstmord in Wahrheit ein geschickt inszenierter Mord ist. Zunächst fällt ihr Verdacht auf die Ehefrau des Toten, die zur Tatzeit Kandidatin einer Reality-Show ist und deren Beliebtheitswerte beim Publikum nach Fábbios Tod in die Höhe schnellen. Und während Azucena noch um das Sorgerecht für ihre Töchter kämpft, wird sie mit einem skrupellosen Mörder konfrontiert, der es am Schluss auf die Ermittlerin selbst abgesehen hat.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio .

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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Marcia Tiburi am 2. Februar bei Brasilesen

Die erfolgreiche Reihe

Marcia Tiburi, copyright: privat

Marcia Tiburi, copyright: privat

wird 2017 fortgesetzt. Die erste Lesung findet am Donnerstag, dem 2. Februar um 19.30 Uhr am angestammten Ort in der Stadtbücherei Frankfurt stattfinden. Zu Gast ist dann die brasilianische Philosophin Marcia Tiburi.

Sie  spricht mit Michael Kegler, der auch dolmetscht, über ihren Essayband Como conversar com um fascista.

Marcia Tiburi wurde 1970 geboren, sie studierte Bildende Künste und promovierte anschließend in Philosophie. Ethik, Ästhetik und Feminismus sind ihre Hauptthemen. Zuletzt erschien 2016 ihr teilweise in Berlin angesiedelter Roman Uma fuga perfeita é sem volta.

Der Eintritt ist wie immer frei.

Marcia Tiburi: Como conversar com um fascistaBrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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Ausblick 2017: Brasilesen am 2. Februar mit Marcia Tiburi

Die erfolgreiche Reihe

Marcia Tiburi: Como conversar com um fascistawird 2017 fortgesetzt. Die erste Lesung wird am 2. Februar um 19.30 Uhr am angestammten Ort in der Stadtbücherei Frankfurt stattfinden. Zu Gast ist dann Marcia Tiburi.

Die brasilianische Philosophin spricht mit Michael Kegler, der auch dolmetscht, über ihren Essayband Como conversar com um fascista.

Der Eintritt ist wie immer frei, weitere Informationen folgen im neuen Jahr.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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Rafael Cardoso am 8. November bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im November auf Rafael Cardoso.

AF_Cardoso_Rafael__001_DruckEr  liest am Dienstag, dem 8. November um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus seinem im Herbst erscheinenden Buch Das Vermächtnis der Seidenraupen (Deutsch von Luis Ruby) , Moderation und Übersetzung: Michael Kegler. Der Eintritt ist wie immer frei.

Als Rafael Cardoso zufällig auf Briefe und Dokumente seines Urgroßvaters stößt, ist seine Neugierde geweckt. Wer war Hugo Simon? Seine Nachforschungen führen ihn von São Paulo nach Berlin, wo er dem Familiengeheimnis allmählich auf die Spur kommt: Hugo Simon war nicht nur Bankier in der Weimarer Republik, er war auch enger Berater von Samuel Fischer, Besitzer von Munchs »Der Schrei«. Albert Einstein ging bei ihm ein und aus, Alfred Döblin verewigte den Freund in einem Roman.

Rafael Cardoso: Das Vermächtnis der SeidenraupenRafael Cardoso verfolgt die schillernde Biographie seines Urgroßvaters bis zu dessen Exil in Brasilien und lässt – ganz nah an der Geschichte und ihren Protagonisten – jüdisch-europäisches Leben im 20. Jahrhundert auferstehen.

Die faszinierende Lebensgeschichte von Hugo Simon, Wegbegleiter von Samuel Fischer und Thomas Mann

Rafael Cardoso, geboren 1964 in Rio de Janeiro, wuchs in den USA auf. Er ist Autor und Kunsthistoriker und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Seit 2012 lebt er in Berlin, wo er sich auf die Spuren seines Urgroßvaters Hugo Simon begab und das vorliegende Buch schrieb. Im S. Fischer Verlag erschien zuletzt Sechzehn Frauen. Ge­schichten aus Rio (Originaltitel: Entre as mulheres)

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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Histórias de bolso – Lesestoff für fortgeschrittene Lerner

Mit dem von Gonçalo Duarte herausgegebenen Titel Histórias de bolso hat der portugiesische Verlag Lidel endliche einen „Easy Reader“für fortgeschrittene Lerner der portugiesischen Sprache veröffentlicht (Niveau B2/C1 des europäischen Referenzrahmens).

Gonçalo Duarte: Histórias de bolsoDas Buch enthält 21 Erzählungen zeitgenössischer lusophoner Autorinnen und Autoren aus allen Ländern des portugiesischsprachigen Sprachraums.  Die Erzählungen stammen unter anderem von Pepetela, Luís Cardoso, Ana Paula Maia, Daniel Galera, Joana Bértholo, Adilia Lopes, José Eduardo Agualusa, Altino do Tojal, Olinda Beja, Bernardo Carvalho, Luís Carlos Patraquim und Fernando Bonassi. Alle Texte sind mit Vokabelerklärungen in  portugiesischer Sprache versehen, sodass schwierige Wörter – ein bestimmtes Basisvokabular vorausgesetzt – gleich verständlich sind, ohne ein Wörterbuch bemühen zu müssen. Somit ist ein erster Zugang zur Literatur gesichert, bei der die erlernten Portugiesischkenntnisse auf den Prüfstand gestellt werden können. An die einzelnen Texte schließen sich Übungen zum Vokabular, zur Syntax und Grammatik an.  Kurze biographische Angaben zu allen Autoren und ein Lösungsschlüssel runden das gelungene Buch ab.

Es versteht sich von selbst, dass das Buch ab sofort bei uns in der Buchhandlung oder online erworben werden kann.

Gonçalo Duarte (Hrsg.): Histórias de bolso. 21 contos de autores lusófonos anotados para estrangeiros. Lidel 2016, bei TFM für 23,50 EUR

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Marina Colasanti am 23.03. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im März auf Marina Colasanti.

Marina Colasanti, copyright: Cristina Isidoro

Marina Colasanti, copyright: Cristina Isidoro

Sie liest am Mittwoch, dem 23. März um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus ihrem im Frühjahr in deutscher Übersetzung erscheinenden, autobiographischen Text Mein fremder Krieg (Minha guerra alheia). Moderation: Markus Sahr, Übersetzung: Michael Kegler. Der Eintritt ist wie immer frei.

Marina Colasanti wurde 1937 in Asmara (Eritrea, damals eine italienische Kolonie) geboren. Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie in Libyen und lebte dann weitere 11 Jahre in Italien, ehe sie 1948 mit ihrer Familie nach Brasilien emigrierte.  In Brasilien studierte sie Bildende Kunst, arbeitete anschließend als Journalistin und übersetzte aus dem Italienischen. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht  und ist in Brasilien vor allem auch als Kinder- und Jugendbuchautorin bekannt.

Mein fremder Krieg (Minha guerra alheia), der jetzt in deutscher 9783938803745Übersetzung von Markus Sahr bei Weidle erscheint, ist ein autobiographisches Szenenbuch und zugleich eine Art erwachter Empfindungsfundus aus den Erinnerungen von Marina Colasanti. Es ist zudem ein Erinnerungsbuch, bei dem der Krieg sich in den Augen eines Kindes spiegelt, dem glückliche Umstände gestatteten, nicht nur am Leben, sondern mit allen Sinnen lebendig zu bleiben, sodass der erwachsene Mensch Impressionen von ungeheurer Detailgenauigkeit und verblüffender Präzision hervorzuholen vermag. Und die Wiederbegegnung der erwachsenen Autorin mit den Orten ihrer Kindheit verleiht den Kindheitserinnerungen eine melancholische Aura der Unwiederbringlichkeit. Die Erfahrungen der Kindheit sind zu Kristall geschossen, und die erwachsene Frau bemüht sich vergeblich, die Kristallschichten zu durchdringen, um dem Kind noch einmal begegnen zu können: Sie kann es sehen, aber nicht berühren.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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Deutsch-brasilianischer Theaterworkshop für Kinder startet am 30.1.

teatroinfantilWegen der schlechten Witterungsbedingungen beginnt der Workshop erst am 30. Januar und nicht wie angekündigt schon heute.

Schon an diesem Samstag, 23. Januar,  beginnt der neue, vom brasilianischen Kulturverein CCBF e.V. initiierte, internationale Theaterworkshop für Kinder  in der Internationalen Kita Curumim – Wildunger Str. 7, 60487 Frankfurt am Main.

Gruppe 1 (Altersgruppe 6-9 Jahre) von 14.00-15.00 Uhr (Preis für den Kurs 30 EUR)

Gruppe 2 (Altersgruppe 10-15 Jahre) von 15.00-16.30 Uhr (Preis für den Kurs 35 EUR)

Anmeldungen sind per Mail an brazillustration@gmail.com möglich. Neben portugiesischsprachigen suchen die Veranstalter auch deutsche Kinder mit Interesse an brasilianischer Kultur und Sprache für einen kleinen Kurs an mehreren Samstagen. Der lustige und interessante Kindertheater-Workshop ist zweisprachig und richtet sich an zwei Altersgruppen: 6-9 Jahre und 10-15 Jahre.

Geleitet wird die Veranstaltung von Alexandra Marinho, Schauspielerin und Doktorandin in Theaterwissenschaften and der J. W. v.Goethe-Universität Frankfurt.

Es werden Erzählungen der erfolgreichen brasilianischen Kinderbuchautorin Marina Colasanti in Szenen umgesetzt. Marina Colasanti kommt im März nach Frankfurt und wird am 23. März 2016 an der Aufführung der Kinder teilnehmen.

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Prémio Correntes d’Escritas 2016- Die Finalisten

Alljährlich im Februar findet das größte portugiesische Literaturfestival Correntes d’Escritas in der nordportugiesischen Stadt Póvoa de Varzim statt, in diesem Jahr bereits zum 17.Mal.

Der Literaturpreis Prémio Literário Casino da Póvoa wird in diesem Jahr an ein Prosawerk verliehen, das in den vergangenen beiden Jahren erschienen sein muss. Insgesamt wurden 170 Werke eingereicht, viel Arbeit für die Jury also, die in diesem Jahr von Carlos Vaz Marques, Helena Vasconcelos, Isabel Pires de Lima, João Rios und José Manuel Fajardo gebildet wird.  Die 13 Titel umfassende Shortlist wurde in der vergangenen Woche veröffentlicht und enthält folgende Titel:

A Casa Azul, Cláudia Clemente

A Desumanização,  Valter Hugo Mãe

A Liberdade de Pátio, de Mário de Carvalho

A Rainha Ginga, de José Eduardo Agualusa

As Leis da Fronteira, de Javier Cercas

Barba Ensopada De Sangue, de Daniel Galera

Cláudio e Constantino, de Luísa Costa Gomes

Da Família, de Valério Romão

Gente Melancolicamente Louca, de Teresa Veiga

Hereges, de Leonardo Padura

O Sonho Português, de Paulo Castilho

Os Memoráveis, de Lídia Jorge

Tudo são Histórias de Amor, de Dulce Maria Cardoso

 

Der Siegertitel des mit 20.000 Euro dotierten Preises wird zur Eröffnungsveranstaltung der Correntes am 23. Februar nach einer abschließende Jurysitzung bekanntgegeben.

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Litprom Literaturtage 2016

image_manager__c3_literaturtageUnter dem Titel Die neue Weltliteratur und der Globale Süden
veranstaltet litprom – die Gesellschaft zur Förderung der Literaturen aus Afrika, Asien und Lateinamerika am 22. und 23. Januar ein Literaturfestival im Literaturhaus Frankfurt. Teilnehmen werden die folgenden Autoren:

Priya Basil (England/Kenia)
Luiz Ruffato (Brasilien)
Ilija Trojanow (Deutschland/Bulgarien)
Patrick Chamoiseau (Martinique)
Amanda Lee Koe (Singapur)
Jamal Mahjoub (England/Sudan)
Mukoma wa Ngugi (Kenia/USA)
Abdulrazak Gurnah (Tansania/England)
José Eduardo Agualusa (Angola/Portugal)
Marc Nair (Singapur).

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Dauerkarten für beide Tagen kosten 28 EUR bzw. 19 EUR für Schüler, Azubis, Studierende und Frankfurt-Card-Inhaber sowie für die Mitglieder der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. s

Sie können die Tickets bei uns in der Buchhandlung im Vorverkauf erwerben.

Hier das vorläufige Programm:

Freitag, 22. Januar 2016

16.00 Uhr, Lesesaal
Eröffnung und Grußworte
Dr. Sonja Vandenrath, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main
Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse und Erster Vorsitzender von Litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V.

16.15 – 18.00 Uhr, Lesesaal
Was heißt Weltliteratur heute: Ästhetiken und Thematiken
Podiumsdiskussion
Welche neuen Themen und Ausdrucksformen zeichnen sich in der Weltliteratur außerhalb Europas ab? Kann oder soll es überhaupt eine Weltliteratur geben und wodurch zeichnet sie sich heute aus? Wie steht es um den Roman? Autorinnen und Autoren diskutieren über verbindende und besondere Elemente in ihrem Schreiben.
Mit:
Ilija Trojanow (Bulgarien/Deutschland)
Patrick Chamoiseau (Martinique)
Amanda Lee Koe (Singapur)
Moderation: Cornelia Zetzsche

19.30 – 21.00 Uhr, Lesesaal
Ich war in Lissabon und dachte an dich
Lesung mit Luiz Ruffato
Luiz Ruffato gilt als Erneuerer der brasilianischen Literatur. Sein Werk verwebt Stimmen aus allen Schichten zu einem inneren Panorama einer hybriden Gesellschaft, die schon Stefan Zweig als „Land der Zukunft“ pries. Sein neuer Roman Ich war in Lissabon und dachte an dich ist ein Brückenschlag zurück von Brasilien ins alte Europa.
Moderation: Michael Kegler
Lesung des deutschen Textes: Stéphane Bittoun

Samstag, 23. Januar 2016

Literaturen im Gespräch
In Werkstattgesprächen diskutieren Autorinnen und Autoren mit dem Publikum.

11.00–12.30 Uhr
Werkstattgespräch 1:
Literatur nach der Diaspora
Ist ein Begriff wie „Diaspora-Literatur“ überhaupt noch zeitgemäß? Welche Formen von Identitäten werden in der zeitgenössischen Literatur verhandelt und inwiefern spielen dabei Ethnie, Klasse oder Hautfarben noch eine Rolle?
Mit:
Jamal Mahjoub (England/Sudan)
Mukoma wa Ngugi (Kenia/USA)
Moderation: Thomas Brückner

Die Veranstaltung wird konsekutiv ins Deutsche übersetzt.
Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.

11.00–12.30 Uhr
Werkstattgespräch 2:
Die vielen Küsten des Indischen Ozeans
Der indische Ozean ist ein gigantischer Begegnungsraum der Kulturen. Hier treffen von jeher Ostafrika, Arabien und Mittelasien aufeinander. Wie stellt sich dieser Erinnerungsraum heute dar?
Mit:
Abdulrazak Gurnah (Tansania/England)
Priya Basil (England/Kenia)
Moderation: Ilija Trojanow

Die Veranstaltung wird konsekutiv ins Deutsche übersetzt.
Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.

11.00–12.30 Uhr
Werkstattgespräch 3:
Kleine Literaturen der Welt
Franz Kafka sprach von seiner Kunst als einer „kleinen Literatur“, ein von der Peripherie kommender Impuls, der keinen nationalen Sprachraum mehr vertritt. Sind hybride Räume wie die Karibik und Singapur nicht auch Orte kleiner (großer) Literatur? Wie schreiben Autorinnen und Autoren, die sich außerhalb Europas einer europäischen Sprache bedienen? Mit:
Amanda Lee Koe (Singapur)
Patrick Chamoiseau (Martinique)
Moderation: Ruthard Stäblein

Die Veranstaltung wird konsekutiv ins Deutsche übersetzt.
Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.

14.30–16.00 Uhr
Werkstattgespräch 4:
Poetik der chaotischen Welt
Welche literarischen Ausdrucksmittel werden dem Chaos einer zunehmend vernetzten und interdependenten Welt noch gerecht? Weicht der Roman einer anderen Großform des Schreibens? Wie kann man über Ländergrenzen und Kulturen hinweg von der Gegenwart erzählen?
Mit:
Luiz Ruffato (Brasilien)
José Eduardo Agualusa (Angola/Portugal)
Moderation: Michael Kegler

Die Veranstaltung wird konsekutiv ins Deutsche übersetzt.
Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.

14.30–16.00 Uhr
Werkstattgespräch 5:
Alien Nation
Auch heute noch wird das Werk von Schriftstellern oft anhand ihrer Herkunft eingeordnet. Aber was bedeutet es für einen Künstler als Repräsentant eines bestimmten Menschenschlags wahrgenommen zu werden? Und was heißt das für seine Kunst? Ist nicht die wichtigste Erfahrung, die einen Menschen zum Schreiben treibt, die allseitige Entfremdung von seiner sozialen Umwelt, die Zugehörigkeit zu einer Nation der Entfremdeten?
Mit:
Priya Basil (England/Kenia)
Jamal Mahjoub (England/Sudan)
Moderation: Katharina Borchardt

Die Veranstaltung wird konsekutiv ins Deutsche übersetzt.
Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.

18.00–19.30 Uhr, Lesesaal
Den „Globalen Süden“ neu denken
Abschlusspodium
In einer Welt mit vielen Zentren stellen sich politische, soziale und auch künstlerische Fragestellungen ganz neu. Auf welche Weise stehen die Länder des globalen Südens in kulturellem Austausch und inwiefern betrifft dies auch Europa?
Mit:
Abdulrazak Gurnah (Tansania/England)
Mukoma wa Ngugi (Kenia/USA)
José Eduardo Agualusa (Angola/Portugal)
Moderation: Claudia Kramatschek

20.00 Uhr, Lesesaal
„The Poet of Unlove“
Performance mit Marc Nair (Singapur)
Wer sich die Syntax bricht, von Lallomanie befallen ist und an akutem Versfieber leidet, der sollte sich in Marc Nairs „Language Hospital“ einen „Adrinaline Shot of Pure Alphabet“ abholen. Nairs Texte reichen über das defibrillierende Liebesgedicht bis hin zur heiteren Zwerchfellpunktion. Der preisgekrönte Slam-Poet Marc Nair performt Gedichte aus „The Poet of Unlove“ und „Animal City Sounds“.
Moderation: Dirk Hülstrunk

ARTE-Filmprogramm im Lesekabinett

Der Eintritt zu den Filmvorführungen ist frei.

13.00 Uhr
Premiere: Money in Minutes
ARTE/WDR 2014, 52 Min.
Der „Globale Süden“ und die Globalisierung: Wie Migration in den Herkunftsländern der Migranten zu einem wichtigen ökonomischen Faktor wird und westlichen Finanzdienstleistern satte Renditen beschert. Ein Film über einen bislang kaum beachteten Aspekt der Globalisierung.
Ausstrahlung der Dokumentation auf ARTE: Dienstag, 26. Januar 2016, 22.55 Uhr

16.00 Uhr
Zanzibar Musical Club
ARTE/ZDF 2008, 84 Min.
Der Indische Ozean ist ein gigantischer Begegnungsraum der Kulturen. Mittendrin: die Insel Sansibar. Die preisgekrönte Dokumentation gibt einen tiefen Einblick in die dortige Musikkultur, welche die wechselvolle Geschichte und Multikulturalität der Insel spiegelt.

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Eliane Brum am 18.11. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im November auf Eliane Brum.

Eliane Brum, copyright: Lilo Clareto/Divulgação

Eliane Brum, copyright: Lilo Clareto/Divulgação

Sie liest am Mittwoch, dem 18. November um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4. Moderation und Übersetzung: Michael Kegler, die deutschen Texte liest Jochen Nix. Der Eintritt ist wie immer frei.

Eliane Brum ist eine der bekanntesten brasilianischen Journalistinnen. In ihren Reportagen gilt das Augenmerk dabei vor allem den Menschen außerhalb der Wahrnehmung der Mehrheitsgesellschaft, etwa den indianischen Gesellschaften am Rio Xingu, deren Lebensweise vom Bau eines gigantischen Wasserkraftwerks bedroht ist. Neben ihrer journalistischen Arbeit veröffentlichte Eliane Brum bisher zwei Romane und einen Erzählband. Auf Deutsch erschien von ihr eine Erzählung in dem von Meus desacontecimentosLuiz Ruffato herausgegebenen Sammelband Der Schwarze Sohn Gottes (Assoziation A, 2013). Sie schreibt regelmäßig Kolumnen für die brasilianische Ausgabe von El País

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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