Archiv der Kategorie: filme

Portugiesischer Film im Juli im Mal Seh’n Kino

Vom 13. bis 18. Juli jeweils 17.45 Uhr zeigt das Frankfurter Mal Seh’n Kino den Film Der Ornithologe – O Ornitólogo (Original mit englischen Untertiteln) des portugiesischen Regisseurs João Pedro Rodrigues. Die Koproduktion (Portugal, Frankreich, Brasilien) wurde beim Filmfestival in Locarno mit dem Silbernen Leoparden für die beste Regie ausgezeichnet.

Auf der Suche nach einer seltenen Storchenart ist der Ornithologe Fernando mit seinem Kajak auf einem Fluss im Norden Portugals unterwegs. Über sein Handy hält er Kontakt zu seinem Partner Sérgio, doch die Gegend ist so abgelegen, dass die Verbindung immer wieder abbricht. Überwältigt von der Schönheit der Natur, gerät Fernando in eine Stromschnelle, kentert und verliert das Bewusstsein. Als er wieder erwacht, haben ihn zwei chinesische Pilgerinnen aus dem Wasser gezogen, die ganz eigene, bizarre Pläne mit ihm haben. Fernando muss sich vor seinen Helferinnen retten und alleine durch den dichten Wald kämpfen, vorbei an mysteriösen Hindernissen und erotischen Begegnungen. Der Weg führt ihn an seine körperlichen und geistigen Grenzen. Wie durch ein Wunder wird er am Ende ein anderer Mann sein.

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Viva Portugal! kehrt nach Portugal zurück

Der Dokumentarfilm Viva Portugal! von Malte Rauch, Christiane Gerhards und Samuel Schirmbeck kehrt nach Portugal zurück und wird erstmals in einer portugiesischen Kinofassung zu sehen sein. Als Veranstaltungsorte stehen fest:

23.4. 16.30 Uhr Escola Primária Quebradas, Alcoentre
24.4, 21.00 Uhr  Casa de Artes e Cultura, Vila Velha de Ródão;
25.4. 11.30/17.30/21.00 Uhr Museu do Aljube,  Lisboa
26.4 18.00 Uhr Auditório Sóror Mariana, Universität Évora
27.4. 18.30 Uhr Cinemateca Portuguesa, Lisboa
28.4. 14.30 Uhr  Sala Multiusos da Assoc. Moinho da Juventude, Alto da Cova da Moura, Águas Livres
29.4. 17.00 Uhr Cine-Teatro Grândola
30.4.  21.00 Uhr Estúdio da Academia Almadense, Almada.

Malte Rauch wird jeweils anwesend sein.

Der Film  begleitet den revolutionären Prozess „ aus der Sicht von unten nach oben“. Er lässt die Akteure selbst zu Wort kommen. Auf die unblutige Revolution mit den roten Nelken in den Gewehrläufen, folgte die ebenso gewaltfreie Niederschlagung des Gegenputsches. Mangels echter Berichterstattung über die Ereignisse in Portugal lockte der Film Viva Portugal! seinerzeit viele Menschen in die Kinos und in die Versammlungssäle; nicht nur in Deutschland.

Für die aufwendige, kostenintensive Erstellung der portugiesischen Kinofassungs läuft ein Crowdfunding, Spenden auf das Konto:  Sparda-BankHessen . IBAN DE79 5009 0500 0011 1139 27 . Malte Rauch . STICHWORT : VIVA PORTUGAL


O documentário VIVA PORTUGAL! regressa a Portugal e será exibido pela primeira vez numa versão em língua portuguesa.

Dom. 23/04 16h00 Escola Primária de Quebradas, 2065-148 Alcoentre
Seg. 24/04 21h00 Casa de Artes e Cultura do Tejo, Rua de Santana 459, 6030-230 Vila Velha de Rodão
Ter. 25/04 11h30 e 17h30 (sem a presença do realizador) e 21h00 Museu do Aljube, Rua Augusto Rosa 42, 1100-091 Lisboa
Qua. 26/04 18h00 Auditório Soror Mariana, Univ. Évora, CME/ SOIR Joaquim António de Aguiar, Rua Diogo Cão 6, 7000-841 Évora
Qui. 27/04 18h30 Cinemateca Portuguesa, Sala Luís de Pina, Rua Barata Salgueiro 39, 1269-059 Lisboa
Sex. 28/04 14h30 Sala Multiusos da Assoc. Moinho da Juventude, Alto da Cova da Moura, Trav. do Outeiro 1, 2610-202 Águas Livres
Sáb. 29/04 17h00 Cine-Teatro Grandolense, Praça D. Jorge de Lencastre, 7570 Grândola
Dom. 30/04 21h00 Estúdio da Academia Almadense, Rua Capitão Leitão 64, 2800-133 Almada

Viva Portugal é a crónica de um ano de Revolução. O filme, rodado de Maio de 1974 a Maio de 1975, abre com imagens do 25 de Abril transmitidas pela televisão portuguesa e termina com a manifestação do 1º de Maio de 1975. Um ano de esperanças e de lutas que por algum tempo colocaram Portugal na ribalta da opinião pública europeia.Viva Portugal foi apresentado em vários países, nomeadamente na televisão e cinemas alemães, em França (em Paris foi cartaz durante várias semanas), em Espanha, clandestinamente, ainda durante o regime de Franco, e EUA.

Um filme de Malte Rauch, Christiane Gerhards, Samuel Schirmbeck, Serge July
Operador cinematografico: Martin Bosboom.
Versão portuguesa digital, 2017: Eva Voosen
Colaboração de Maria Eulália de Brito, Teo Ferrer de Mesquita, Vasco Esteves.

Duração: 98 min.

O filme em dvd está disponível na TFM em Frankfurt (também por compra online).

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Viva Portugal! – im Filmklubb Offenbach

vivaportugalDer Filmklubb in Offenbach (Isenburgring 36, Offenbach) zeigt am

Freitag, 21. OktoberViva Portugal  von Malte Rauch – POR/BRD 1975

In Anwesenheit des Filmemachers und besonderer portugiesischer Gäste.

Die Vorführung beginnt um 20.00 Uhr, der Filmklubb öffnet jedoch bereits ab 19h mit Speis´ & Trank.

Der Film Viva Portugal dokumentiert das erste Jahr der portugiesischen Revolution. Er thematisiert die Not der Landarbeiter, die Macht einer antikommunistischen Kirche, die immer mit der Oberschicht verbunden war, das Scheitern des Gegenputsches vom März 1975, weil Soldaten die Befehle ihrer Offiziere verweigerten und sich gegenseitig verständigten. Der Film zeigt die verändernde Wirkung der Revolution auf die Menschen und zählt zu den wichtigsten filmischen Dokumenten aus dieser Zeit.

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Viva Portugal! – im Filmforum Höchst

vivaportugal

Der Dokumentarfilm Viva Portugal! wird am kommenden Donnerstag, 8.9. um 20.00 Uhr im Filmforum Höchst gezeigt.

Als Gast wird Malte Rauch, einer der Regisseure des Films, erwartet.

 

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Count-Down am Xingu V – Premiere in Frankfurt

Der Frankfurter Dokumentarfilmer Martin Keßler begleitet seit vielen Jahren den Konflikt um den drittgrößten Staudamm der Welt – Belo Monte – im brasilianischen Amazonasgebiet. Den fünften und abschließenden Teil seiner spannenden Reportage Count-Down am Xingu stellt er am 5. Juli um 19.30 Uhr im Frankfurter Haus am Dom, Domplatz 3 vor.

xingu5Im Mai 2016 hat die brasilianische Präsidentin Dilma Roussef „Belo Monte“ offiziell eingeweiht. Den drittgrößten Staudamm der Welt am Amazonasfluss Xingu. Dafür wurden der Urwald gerodet, Fischer und Indigene vertrieben, 40.000 Menschen zwangsumgesiedelt. Strom für multinationale Aluminiumkonzerne und das Schwellenland Brasilien. „Alles gegen das Gesetz“, so die zuständige Staatsanwältin.

Der Film erzählt die vorerst letzte Etappe beim Bau des Megastaudamms – die Flutung. Und deren Vorgeschichte und Hintergründe: den gigantischen Korruptionsskandal „Petrobras“ um die großen brasilianischen Baukonzerne. Jene Konzerne, die Belo Monte gebaut haben. Und die Stadien zur Olympiade in Rio.

„Ohne Korruption wäre Belo Monte nicht gebaut worden“, sagt der katholische Bischof Erwin Kräutler. Und kritisiert europäische Firmen wie Siemens, die die Turbinen für den „Staudammwahn“ liefern. Inzwischen ist die brasilianische Präsidentin selbst einem bizarren Machtkampf als Folge des Korruptionsskandals zum „Opfer“ gefallen. Doch der Konflikt geht weiter. Am Fluss Tapajos, wo der Stamm der Munduruku gegen weitere Großstaudämme kämpft. Und ein weltweites Wirtschaftssystem, das „Mutter Erde“ immer mehr zerstört.

Eine Kurzfassung des Films und der vorherigen Teile kann man schon auf youtube sehen.

Eintritt 7 EUR, ermäßigt 4 EUR

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Viva Portugal! – im Naxos Kino

vivaportugalDer April steht vor der Tür und damit auch der Jahrestag der portugiesischen Nelkenrevolution. Einen Tag später, am 26. April um 19.30 Uhr wir im Frankfurter Naxos-Kino ( im Theater Willy Praml, Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19, gegenüber Mousonturm) der Dokumentarfilm Viva Portugal! von Malte Rauch, Christiane Gerhards und Samuel Schirmbeck gezeigt. Der Film  begleitet den revolutionären Prozess „ aus der Sicht von unten nach oben“. Er lässt die Akteure selbst zu Wort kommen. Auf die unblutige Revolution mit den roten Nelken in den Gewehrläufen, folgte die ebenso gewaltfreie Niederschlagung des Gegenputsches. Mangels echter Berichterstattung über die Ereignisse in Portugal lockte der Film Viva Portugal! seinerzeit viele Menschen in die Kinos und in die Versammlungssäle; nicht nur in Deutschland.

Zum Filmgespräch werden der Regisseur Malte Rauch und der Ex- ZEIT Redakteur Michael Schwelin erwartet. Vor und nach dem Film singt der 3. Welt Chor das Revolutionslied Grandola Vila Morena und andere portugiesische Lieder.

Filmbeginn 19:30 Uhr
Diskussion ab ca. 21:00 Uhr
Naxoshalle: Einlass und Theke geöffnet ab 19.00 Uhr, Eintritt 7 EUR, ermäßigt 4 EUR.

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Filmmuseum zeigt Filme von Pedro Costa

Im November zeigt das Frankfurter Filmmuseum gleich 4 Filme des portugiesischen Regisseurs Pedro Costa, der als einer der radikalsten und eigenwilligsten Filmemacher der Gegenwart gilt.

Seit 1997 hat er es zu seiner Aufgabe gemacht, das Leben der Ausgestoßenen der Gesellschaft, die im Lissaboner Armenviertel Fontainhas leben, filmisch zu dokumentieren.

Gezeigt werden alle Filme mit englischen Untertiteln, außer seinem letzten Film Cavalo Dinheiro, der deutsch untertitelt ist. Sicher eine der raren Gelegenheiten, portugiesische Filme einmal im Kinoformat zu sehen.

Hier die Termine:

Freitag, 13.11. 20.30 Uhr Ossos

Mittwoch, 18.11.. 20:00 Uhr No quarto de Vanda

Samstag, 21.11. 17:30 Uhr, Juventude em Marcha

Mittwoch, 25.11. 20:30 Uhr und Freitag, 27.11. 18:00 Uhr, Cavalo Dinheiro

Alle Informationen zu den Filmen gibt es auf der Seite vom Deutschen Filmmuseum.

Juventude em marcha (OmeU) läuft außerdem bereits am 11. November um 18.00 Uhr im Mal seh’n Kino, Aderflychtstraße 6

in der Reihe Deleuze (wieder)sehen, mit einem Vortrag von Michaela Ott (Professorin für Ästhetische Theorien, Kunsthochschule Hamburg)

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Count-Down am Tapajós – Filmpremiere 09.07. Haus am Dom

Count-Down am Tapajós - Dokumentarfilm von Martin KesslerDer neue Film des Frankfurter Dokumentarfilmers Martin Keßler, der seit vielen Jahren u.a. Staudammprojekte und ihre Auswirkungen in Brasilien begleitet, ist fertig.

Die bundesweiten Premiere des  Dokumentarfilmes „COUNT-DOWN AM TAPAJOS“ findet statt am Donnerstag, dem 9.07. 2015, 19.30 Uhr,im „Haus am Dom“, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Eintritt: 7,- € / ermäßigt 4,- €

Im Anschluß an den Film Diskussion  über die aktuelle Lage in Amazonien und die Papstenzyklika zur Bedrohung der Schöpfung mit: Thomas Brose (Klimabündnis), Martin Keßler (Filmemacher), Thomas Schmidt (Misereor), Dr. Thomas Seiterich (Publik-Forum). Moderation: Katja Strobel (Leserinitiative Publik-Forum)

Im Zentrum des Filmes steht die Situation am Amazonasfluss Tapajós. Dort will die brasilianische Regierung sieben Großstaudämme errichten. 200 000 Hektar Urwald sind bedroht. Und Indigene wie die Munduruku. Doch die Munduruku kämpfen. Gemeinsam mit katholischen Bischöfen wie Bischof Kräutler vom Nachbarfluss Xingu, an dem zur Zeit der drittgrößte Staudamm der Welt entsteht. Gegen korrupte Baufirmen und mit ihnen verbundene Politiker. Auch europäische Weltfirmen wie Siemens wollen kräftig mitverdienen. Dabei gäbe es umweltschonende Alternativen: die Solar- und Windenergie. Eine spannende Reportage von Martin Keßler. Im Kontext der Papstenzyklika zur Bedrohung der Schöpfung, die dieser Tage verkündet wird.

Eine Kurzfassung des Films ist bei Count-Down am Tapajós vorab zu sehen.

Premiere in Kooperation mit: Haus am Dom, Heinrich Böll Stiftung Hessen, Publik – Forum, Klimabündnis. Die Veranstaltung wird unterstützt von: Dritte Welthaus Frankfurt, Gegenströmung, Gesellschaft für bedrohte Völker, Kooperation Brasilien, Misereor, POEMA.

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Count-Down am Xingu IV – Premiere in Frankfurt

Der Frankfurter Dokumentarfilmer Martin Keßler begleitet seit vielen Jahren den Konflikt um den drittgrößten Staudamm der Welt – Belo Monte – im brasilianischen Amazonasgebiet. Über 600 Quadratkilometer Urwald wurden dafür gerodet, 40000 Menschen vertrieben.

xingu4Den vierten Teil seiner spannenden Reportage Count-Down am Xingu stellt er am 12.Mai. um 19.30 Uhr im Frankfurter Haus am Dom, Domplatz 3 vor.

Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit zu einer Diskussion mit Martin Keßler, eine gute Gelegenheit über die aktuelle Protestbewegungen in Brasilien im Vorfeld der Fußball-WM und die deutsche Beteiligung am umstrittenen Projekt zu sprechen.

Eine Kurzfassung des Films und der vorherigen Teile kann man schon auf youtube sehen.

Eintritt 7 EUR, ermäßigt 4 EUR

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Africa Alive! mit Filmen aus Moçambique und Angola

Vom 27. Januar bis 23. Februar findet das diesjährige Festival Africa Alive! statt, das sich bereits zum 20. Mal der afrikanischen Kultur in Frankfurt widmet. Der diesjährige Schwerpunkt ist den den Frauen in Afrika und in der Diaspora gewidmet. Veranstaltungsorte sind das Deutsche Filmmuseum, Filmforum Höchst, Brotfabrik, Haus am Dom, und die Zentralbibliothek. Das komplette Programm können Sie hier einsehen.

Wir möchten hier besonders auf zwei Filme aus Angola und Moçambique hinweisen.

Am kommenden Freitag, 31.1. um 20.30 Uhr läuft im Filmforum Höchst die angolanisch-portugiesische Koproduktion Por aqui tudo bem – All is well von Maria Esperança (Pocas) Pascoal. Die Regisseurin wird zu Gast sein.

Um dem Bürgerkrieg in Angola zu entkommen, fliehen die 16-jährige Alda und ihre 17-jährige Schwester Maria im Spätsommer 1980 in die portugiesische Hauptstadt Lissabon. Mittellos und sich selbst überlassen warten die Schwestern verzweifelt auf ihre Mutter, die versprochen hatte, ihnen nach Europa zu folgen.

Der Film wird am Samstag, 1.2. um 20.30 Uhr im Deutschen Filmmuseum wiederholt.

Der Spielfilm Virgem Margarida des mosambikanischen Regisseurs Licinio Azevedo wird am Dienstag, 4.2., um 20.30 Uhr im Deutschen Filmmuseum gezeigt.  Die Handlung spielt im Mosambik  kurz der Erlangung der Unabhängigkeit von Portugal. In den Straßen von Maputo werden Prostituierte eingesammelt. Unter ihnen auch die junge Margarida, die aus einem Dorf in der Nähe von Maputo stammt. Da sie keine Papiere besitzt, wird sie aufgegriffen und gemeinsam mit den anderen Prostituierten vom Militär in Busse verladen und in ein staatliches Umerziehungslager gebracht.

Beide Filme laufen im portugiesischsprachigen Original mit deutschen Untertiteln.

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