Monatsarchiv: Dezember 2016

Ed Motta und die HR-Bigband

Der brasilianische Pop und Soulsänger Ed Motta kommt im Februar nach Frankfurt und wird an zwei Abenden mit der HR-Bigband auftreten. Die Konzerte finden am 16. und 17. Februar jeweils im HR-Sendesaal statt.

„Ein kolossales Vergnügen verspricht dieses Konzert mit dem brasilianischen Meister aller Klassen. Aus Jazz, Funk, Adult Pop und brasilianischer Leichtigkeit mixt Ed Motta einen süffigen Cocktail – und das erstmals im Bigband-Format! „- so die Ankündigung.

Tickets zum Preis von 19 EUR (ermäßigt 10 EUR) gibt es bei uns in der Buchhandlung.

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Weihnachtspause

natal2013In den nächsten Tagen wird es hier wieder etwas ruhiger. Wie jedes Jahr machen wir eine Weihnachtspause, unsere Buchhandlung bleibt vom 23.Dezember bis einschließlich 2. Januar geschlossen

Für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr, die vielen schönen, gemeinsamen Stunden bei Lesungen, Weinproben, zur Buchmesse und anderen Veranstaltungen möchten wir uns recht herzlich bedanken.

Feliz Natal e Próspero Ano Novo!

Ein kleine Auswahl der Ereignisse und Veranstaltungen in

diesem Jahr

 

und  natürlich jede Menge spannende Bücher und CDs, über die wir hier, in der Buchhandlung, im persönlichen Gespräch, in Leserunden mit Ihnen gesprochen haben. Genießen Sie die freien Tage, wir sehen, lesen und hören uns 2017.

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Rückblick Lesekreis/Tertúlia 2016

TFM - Unsere Buchhandlung in FrankfurtSeit 2014 findet bei uns in der Buchhandlung in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen ein portugiesischsprachiger Lesekreis statt. Anfang dieser Woche war das letzte Treffen für dieses Jahr, Zeit also für einen kleinen Rückblick auf die Bücher, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Vielleicht bekommen Sie ja Lust auf eine Teilnahme im kommenden Jahr.

Gelesen haben wir 2015:

David Machado: Índice Médio de Felicidade

João Tordo: As 3 vidas

António Tavares: O coro dos defuntos

Chico Buarque: O irmão alemão

Ilse Losa: O mundo em que vivi

Luiz Ruffato: Estive em Lisboa e lembrei-me de ti

Miguel Sousa Tavares: Equador

Pepetela: O Planalto e a Estepe

Unser erstes Treffen im neuen Jahr ist am 31. Januar, 19.00 Uhr, Anmeldungen gerne per Mail an info@tfmonline.de

Wir sprechen dann über einen Klassiker der brasilianischen Literatur – Jorge Amado: Capitães da areia

Die Bücher für die Januarrunde können ab Anfang 2017 bei uns in der Buchhandlung gekauft werden. Falls Sie Lust auf eins der Bücher dieses Jahres haben, schauen Sie gern in den nächsten Tagen bei uns vorbei. Bis 22. Dezember haben wir noch geöffnet.

Desde 2014 encontramos regularmente na TFM para falar sobre livros de autores de língua portuguesa. Se quiser participar em 2017, mande-nos um e-mail para info@tfmonline.de por favor. O primeiro encontro será no dia 31 de janeiro às 19h00. Vamos falar sobre um clássico da literatura brasileira „Capitães da areia“ de Jorge Amado.  Em cima pode ver os livros que lemos este ano.

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Ausblick 2017: Brasilesen am 2. Februar mit Marcia Tiburi

Die erfolgreiche Reihe

Marcia Tiburi: Como conversar com um fascistawird 2017 fortgesetzt. Die erste Lesung wird am 2. Februar um 19.30 Uhr am angestammten Ort in der Stadtbücherei Frankfurt stattfinden. Zu Gast ist dann Marcia Tiburi.

Die brasilianische Philosophin spricht mit Michael Kegler, der auch dolmetscht, über ihren Essayband Como conversar com um fascista.

Der Eintritt ist wie immer frei, weitere Informationen folgen im neuen Jahr.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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Neue Fado – Alben (mit ein bisschen Bossa)

Eine ganze Reihe von Fadistas haben in diesem Herbst und beginnenden Winter neue Fadoalben vorgelegt, die jetzt auch bei uns verfügbar sind.

Carminho canta Tom JobimGanz neu erschienen ist in Portugal das Album Carminho canta Tom Jobim, bei der sich die auch hierzulande bekannte und erfolgreiche Carminho dem bekannten Komponisten des brasilianischen Bossa Nova widmet. Herausgekommen ist ein spannendes Album, bei dem der Fado durchschimmert, aber eben auch ein gewisse brasilianische Leichtigkeit gewinnt. Duette von Carminho mit Chico Buarque, Maria Bethânia und Marisa Monte runden das gelungene Album ab. Wie es dazu kam, lässt sich zum Beispiel hier nachlesen.

Gisela João: NuaEbenfalls neu und lang erwartet ist das zweite Studioalbum von Gisela João, die in diesem Jahr auch in Deutschland auf Tour war. Es trägt den Titel Nua und wurde nicht im Studio, sondern im Palácio de Santa Catarina in Lissabon und der  Cidadela de Cascais aufgenommen.  Die Instrumentierung ist ganz klassisch, Gisela João interpretiert Texte u.a. von David Mourão.Ferreira, Alexandre O’Neill, Carlos Paião, aber auch von Cecília Meireles und Cartola aus Brasilien. Wie auch auf ihrem ersten Album überzeugt sie mit ihrer tiefen, leicht rauchigen Stimme.

Außerdem neu bei uns in der Buchhandlung: das Best-Of Album von Mísia und die neuen CDs von Cristina Branco und Raquel Tavares.

 

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Frederico Lourenço erhält Prémio Pessoa

Der Prémio Pessoa, mit dem alljährlich Persönlichkeiten aus Kultur oder Wissenschaft ausgezeichnet werden, geht in diesem Jahr an den portugiesischen Autor, Übersetzer und Wissenschaftler Frederico Lourenço. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und wird von der Wochenzeitschrift Expresso verliehen.

Frederico Lourenço: Bíblia vol. 1Mit Frederico Lourenço wird eine auf intellektuellem und kulturellem Gebiet herausragende Persönlichkeit geehrt, so die Jury unter Vorsitz von Francisco Pinto Balsemão in ihrer Begründung.

Frederico Lourenço wurde 1963  in Lissabon geboren. Er studierte Klassische Sprachen und Literaturen und erwarb auf diesem Gebiet auch einen Doktortitel. Im Augenblick hat er eine Professur (professor associado) an der Universität Coimbra inne.  Frederico Lourenço ist Autor mehrerer Romane und hat viele klassische Texte, z.B. von Homer ins Portugiesische übertragen. Sein aktuelles Großprojekt ist eine neue Bibelübersetzung aus dem Griechischen. Der erste Band der auf sechs Bände angelegten Neuübersetzung ist in diesem Herbst erschienen, weitere zwei sind bereits übersetzt und werden im Lauf des kommenden Jahres veröffentlicht.

Zur neuen Bibelübersetzung hat er dem Público im Herbst ein großes Interview gegeben, dass Sie hier nachlesen können.

Bíblia – vol. 1, tradução: Frederico Lourenço, bei uns bestellbar.

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Frisch ausgepackt

Luiz Ruffato: Inferno ProvisórioWährend wir dieser Tage viele Pakete für unsere Kunden einpacken, bekommen wir auch selbst immer wieder Nachschub, heute zum Beispiel eine Sendung aus Brasilien. Dabei unter anderem der jetzt in einem Band zusammengefasste Romanzyklus Inferno Provisório von Luiz Ruffato. Darüber freuen wir uns sehr, da die Einzelbände größtenteils schon länger vergriffen waren.  Zwei Teilbände liegen bereits in deutscher Übersetzung von Michael Kegler bei Assoziation A vor, der dritte ist in Arbeit. Ruffatos fünfbändiger Romanzyklus zeichnet die Geschichte des brasilianischen Proletariats im 20. Jahrhundert nach.

Rafael Cardoso: O remanescenteEbenfalls angekommen ist O Remanescente und damit die Originalausgabe von Das Vermächtnis der Seidenraupen (deutsch von Luis Ruby bei S.Fischer) von Rafael Cardoso, der sein Buch im November hier in Frankfurt vorgestellt hat. Sowohl im Original als auch in deutscher Übersetzung ist das Buch ein besondere Empfehlung von uns.  Erzählt wird die Emigrationsgeschichte des Bankiers und Kunstmäzens Hugo Simon (Urgroßvater des Autors) und seiner Familie, der Deutschland 1933 verlassen musste, zunächst nach Frankreich und schließlich 1941 unter tschechischen Namen nach Brasilien ging.

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Prémio Oceanos geht an José Luís Peixoto

José Luís Peixoto: GalveiasDer portugiesische Autor José Luís Peixoto ist der diesjährige  Preisträger des Prémio Oceanos. Er wird für seinen  Roman Galveias, der den Namen seines Heimatdorfs im Alentejo trägt,  ausgezeichnet, der in Portugal 2014 bei Quetzal, in Brasilien 2015 bei Companhia das Letras erschienen ist.  Der im letzten Jahr neu ins Leben gerufene Preis Oceanos ist mit 100.000 Reais dotiert und wird vom Institut Itaú Cultural in Brasilien vergeben, er ersetzt den bisherigen Prémio Portugal Telecom de Literatura.

Ausgangspunkt des Romans ist ein für die Dorfgemeinschaft einschneidendes Erlebnis, das Peixoto zum Anlass nimmt in den folgenden Kapiteln die einzelnen Bewohner zu porträtieren und ihre oft abgrundtiefen Geschichten zu erzählen.

José Luís Peixoto wurde 1974 geboren. Er hat Moderne Sprachen und Literaturen an der Universidade Nova Lissabon studiert und schon zahlreiche Romane, Erzählungen und auch Lyrik veröffentlicht. Für seinen Roman Nenhum Olhar erhielt er schon 2001 den Prémio José Saramago.

In deutscher Übersetzung erschien bei Septime der Roman Das Haus im Dunkel (Uma casa na escuridão).

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Litprom Literaturtage 2017

litprom literaturtage 2017Unter dem Titel Weltwandeln in französischer Sprache

veranstaltet litprom – die Gesellschaft zur Förderung der Literaturen aus Afrika, Asien und Lateinamerika am 20. und 21. Januar ein Literaturfestival im Literaturhaus Frankfurt.

Teilnehmen werden die folgenden Autoren:

Meriam Bousselmi (Tunesien)
Carolin Callies (Deutschland)
Louis-Philippe Dalembert (Haiti)
Pedro Kadivar (Iran/Frankreich)
Linda Lê (Vietnam/Frankreich)
Alain Mabanckou (Frankreich)

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Dauerkarten für beide Tagen kosten 28 EUR bzw. 19 EUR für Schüler, Azubis, Studierende und Frankfurt-Card-Inhaber sowie für die Mitglieder von litprom.

Sie können die Tickets bei uns in der Buchhandlung im Vorverkauf erwerben.

Hier das vorläufige Programm:

Veranstaltungen am Freitag, 20.01.2017

16.00 Uhr, Lesesaal Eröffnung und Grußworte
Mit: Sonja Vandenrath und Jürgen Boos

16.15 – 18.00 Uhr, Lesesaal Podiumsdiskussion
Weltwandeln – Französisch schreiben und dichten in der globalen Welt

Der Wandel des Französischen über den Globus zieht eine Reihe von Verwandlungen dieser Literatursprache nach sich. Unsere Gäste bewegen sich auf internationalem Literaturparkett (Boualem Sansal, „2084“), kämpfen gegen eine Normierung des Französischen (Alain Mabanckou, „Morgen werde ich zwanzig“) oder haben in der französischen Migrationsbehörde gedolmetscht (Shumona Sinha, „Erschlagt die Armen!“).
Mit: Alain Mabanckou, Shumona Sinha und Boualem Sansal
Moderation: Jan Wilm

19.30 – 21.00 Uhr, Lesesaal Literarische Lesung mit Shumona Sinha
Erschlagt die Armen!

Dies ist das Verhörprotokoll mit einer Dolmetscherin der Pariser Migrationsbehörde, die einem Asylbewerber eine Rotweinflasche auf den Kopf gehauen hat. Es ist auch das „Märchen der menschlichen Zugvögel“ und der „ungeliebten Quallen“, die an das Ufer der französischen Sprache geworfen werden. Shumona Sinha erzählt eine Gratwanderung zwischen Sprachen, welche ihre Protagonistin, selbst Migrantin, ins Wanken geraten lässt.
Moderation: Claudia Kramatschek
Lesung des deutschen Textes: Stéphane Bittoun

Die Veranstaltungen werden ins Deutsche gedolmetscht.

Veranstaltungen am Samstag, 21.01.2017

Literaturen im Gespräch
In den Werkstattgesprächen diskutieren die Autor*innen mit dem Publikum.

11.00 – 12.30 Uhr Werkstattgespräch 1
Mutter „Sprache“ – Wer bist du? Was sprichst du? Wie schreibst du?

Die Wahl einer literarischen Sprache geht nicht selten mit Gesellschaftskritik einher. Die Zuwendung Pedro Kadivars zum Französischen entspringt einer Ablehnung seiner Muttersprache. Boualem Sansal wiederum lebt in seiner Heimat Algerien literarisch und intellektuell isoliert. Wie halten es beide mit „Französisch“ als literarischer Mutter „Sprache“?
Mit: Pedro Kadivar und Boualem Sansal
Moderation: Regina Keil

11.00 – 12.30 Uhr Werkstattgespräch 2
Über-Setzen

In Zeiten globaler Migration scheint Über-Setzen zu einer Königsdisziplin geworden zu sein. Das Französische als internationale Literatursprache steht auch in einer Übersetzungsbeziehung zu anderen Sprachen, denn viele internationale Autor*innen bewegen sich in und zwischen mehreren Sprachen. Welche Spuren hinterlässt dieser polyglotte Wandel zwischen Lebenswelten im literarischen Französisch?
Mit: Shumona Sinha und Louis-Philippe Dalembert
Moderation: Ruthard Stäblein

11.00 – 12.30 Uhr Werkstattgespräch 3
Ahnen – literarische Vorfahren

2014 veröffentlichte Linda Lê ihren Roman „Œuvres vives“, eine Hommage an den Autor Antoine Sorel, der sein Leben durch eigene Hand beendete. Ihre Gesprächspartnerin Anne Weber wendet sich in „Ahnen“ der Biographie ihres Urgroßvaters Florens Christian Rang zu. Wie halten es die Autorinnen mit literarischen Traditionen, dem französischen, vietnamesischen oder deutschen Literaturkanon?
Mit: Linda Lê und Anne Weber
Moderation: Katharina Borchardt

Die Werkstattgespräche werden konsekutiv ind Deutsche gedolmetscht.

Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.

ARTE-Filmprogramm im Lesekabinett

Der Eintritt zu den Filmvorführungen ist frei.

13.00 Uhr Mit offenen Karten: Die Frankophonie
Dokumentation von Jean-Christophe Victor, ARTE France 2009, 11 Min.

„Frankophonie“, was ist das eigentlich? Geht es um Sprache oder auch um Geschichte, Identität, Politik? Oder gar um alles auf einmal? Rund 200 Millionen Menschen sprechen heute Französisch. Der Film zeigt, wo die französische Sprache eine Rolle spielt und erkennt in der Frankophonie eine andere Form der Globalisierung.

Dieser Film ist außerdem durchgehend auf dem Monitor im Foyer des Literaturhauses zu sehen

Boualem Sansal – Literatur statt Krieg
Einleitendes Gespräch mit Boualem Sansal, moderiert von Thomas Schmid
Dokumentation von Alain de Sédouy, ARTE France 2010, 44 Min.

Jedes Jahr verleiht die Académie française den Grand Prix de la Francophonie an eine Persönlichkeit für ihre Verdienste um die französische Sprache. 2013 erhielt diese Auszeichnung der algerische Schriftsteller Boualem Sansal. Ein Film über Leben und Werk des Autors.

14.30 – 16.00 Uhr Werkstattgespräch 4
Partitur und Performance – Sprache über Sprache hinaus

Fiston Mwanza Mujila fasst seine Texte als Jazzpartituren auf. Meriam Bousselmi ist ihrerseits als Dramaturgin ihrer eigenen Texte bekannt.Ihre Erfahrungen als Mitveranstalterin von Literaturperformances bringt Carolin Callies ein. Wie bearbeiten die Autor*nnen das Material „Französisch“ mit ihren Artikulationswerkzeugen? Wie schneidern sie es ihren Figuren oder sich selbst auf den Leib? Welchen Anwandlungen gibt sich die französische Sprache im performativen Dichten hin?
Mit: Meriam Bousselmi, Fiston Mwanza Mujila und Carolin Callies
Moderation: Claudia Kramatschek

14.30 – 16.00 Uhr Werkstattgespräch 5
Sprachweh – mal de langue

Der Begriff „frankophone Literatur“ ist auf eine breite Ablehnung bei vielen Autor*innen gestoßen, da er französischsprachige Literatur insbesondere ehemaliger Kolonien Frankreichs marginalisiere und degradiere. Als Gegenbegriff ist die „Littérature monde en Français“ vorgeschlagen worden, welche den zentralistischen Wertmaßstab der Pariser Sprach-Norm ablehnt. Wie verorten sich Autor*innen heute in dieser Debatte?
Mit: Alain Mabanckou, Linda Lê und Boniface Mongo-Mboussa

Die Gespräche werden konsekutiv ins Deutsche gedolmetscht.

Wir empfehlen, sich 30 Minuten vor Beginn des Werkstattgesprächs einzufinden, da die Sitzplätze begrenzt sind und wir keinen Platz garantieren können.

18.00 – 19.30 Uhr, Lesesaal Abschlusspodium
AbgeWandelt – Französisch in seinen literarischen Facetten

Wie verwandeln Autor*innen die französische Sprache als Medium von Literatur? Welche Rolle spielen kollektive Bewegungen wie die Négritude oder die Créolité heute noch? Welche Vorstellungs- und Weltbilder werden ins Französische übersetzt? Abschließende oder letztgültige Antworten kann es wohl kaum geben, denn Literatur bleibt stets im Wandel.
Mit: Louis-Philippe Dalembert, Boniface Mongo-Mboussa und Anne Weber
Moderation: Ruthard Stäblein

20.00 Uhr, Lesesaal Konzert/Performance

Wie ein Jazzalbum von John Coltrane präsentiert Fiston Mwanza Mujila seinen Roman „Tram 83“. In dieser Jamsession wechseln sich Autor und Saxophonspieler in Call and Response ab, der Autor spielt die Worte auf seinem Körperinstrument. Call-and-Response wechselt er dabei mit dem Saxofonisten Mikalai Zastsenski.
Mit: Fiston Mwanza Mujila, Mikalai Zastsenski am Saxofon
Moderation: Florian Kniffka

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Unsere Geschenktipps

Ehe man sichs versieht, hat schon der Dezember begonnen, unverkennbar durch die virtuellen Schneeflocken hier im Blog. Wenn Sie noch auf der Suche nach dem passenden Geschenk sind, haben wir wie immer ein paar Tipps für Sie.

Zeit bleibt bis einschließlich 22.12., danach begeben wir uns in die alljährliche Weihnachtspause und sind ab 3. Januar wieder für Sie da.Pakete verschicken wir bis zum 22.12. 

O Grande Livro dos Contos de NatalFür die kleinen Leser:

Neben Klassikern wie O Grufalão, A lagartinha muito comilona oder O Principezinho  für die Kleinsten, empfehlen wir den neuen Band mit Weihnachtsgeschichten O Grande Livro dos Contos de Natal.

9783737353601Ein tolles Jugendbuch, was aber auch Erwachsenen gut gefallen kann, ist Irmão Lobo (Bruder Wolf) von Carla Maia de Almeida, das ein schwieriges Thema auf ganz besondere Weise anpackt.

José Rodrigues dos Santos: VaticanumZum Schmökern für Erwachsenene gibt es natürlich eine große Auswahl: Wie jedes Jahr hat der portugiesische Nachrichtensprecher José Rodrigues dos Santos einen neuen Schmöker vorgelegt, in Vaticanum (wieder lieferbar ab Ende nächster Woche) muss der Ermittler Tomás de Noronha einen Fall am Heiligen Stuhl klären. Auch Paulo Coelho erfreut seine zahlreichen Leser mit einem neuen Roman, die Protagonistin von Paulo Coelho: A espiaA Espia ist die Spionin Mata Hari.  Deutlich anspruchsvoller geht es in Mia Coutos neuem Roman As Areias do Imperador: A Espada e a Azagaia zu, den zweiten Teil einer Trilogie über den Mosambik im 19. Jahrhundert, den wir vor kurzem hier vorgestellt haben.  Noch gut in Erinnerung ist uns die Lesung mit Rafael Cardoso im letzten November. Sein dort vorgestelltes BuchRafael Cardoso: Das Vermächtnis der Seidenraupen Das Vermächtnis der Seidenraupen, das das Leben seines Urgroßvaters, des Bankiers und Mäzens,  Hugo Simon und dessen Emigration nach Brasilien zum Inhalt hat, ist ein hervorragendes Geschenk nicht nur für historisch interessierte Leser.

Edle Tropfen fürs Fest von Weingütern aus dem Alentejo, Douro oder der Region Lisboa finden Sie ebenfalls bei uns in der Buchhandlung. Dazu passen das neue Portweinbuch (in deutscher Sprache) von Axel Probst und auch in diesem Jahr Weinauswahl bei TFMnoch wunderbare Kochbuch Cozinha portuguesa von Alexandra Klobouk (Die portugiesische Küche, in deutsch) aus dem Antje Kunstmann Verlag, das sich zu einem Dauerbrenner  hier entwickelt hat. Fachgerecht eingepackt in Geschenkpapier mit portugiesischem Azulejo-Design fallen die vorgestellten Titel in jedem Fall auf.

kopie-von-img_5043Sollten Sie ganz unentschlossen sein, dann ist vielleicht der Bücherscheck das Geschenk der Wahl, Sie erhalten ihn bei uns in unterschiedlichen Wertstufen und können ihn außer in unserer Buchhandlung auch bundesweit in vielen teilnehmenden Buchhandlungen einlösen. Auch Eintrittskarten zu Konzerten, Lesungen oder Festivals sind eine Möglichkeit, Tickets erhalten Sie ebenfalls bei uns.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Großen Seestraße 47 in Frankfurt, Ihren Anruf (069-282647) oder Ihre E-mail-Nachricht (info@tfmonline.de). Eine entspannte Vorweihnachtszeit wünscht das TFM-Team.

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