Monatsarchiv: November 2015

Wer rettet die grüne Lunge der Welt ? – Veranstaltung am 1.12. in Frankfurt

Aus Anlaß des Weltklimagipfels in Paris lädt der Filmemacher Martin Keßler gemeinsam mit der GLS Bank herzlich ein zur Veranstaltung

Wer rettet die grüne Lunge der Welt?Der Kampf gegen Megastaudämme im Amazonasgebiet

am 1. Dezember, 19.00 Uhr,GLS – Bank , Mainzer Landstraße 47, Frankfurt

Im Mittelpunkt steht die Situation im Amazonasgebiet, der grünen Lunge der Welt, die immer mehr durchlöchert und zerstört wird. Vor allem auch durch riesige Staudämme.

Einer, der die fortschreitende Zerstörung dieser grünen Lunge seit Jahren dokumentiert, ist der Frankfurter Filmemacher Martin Keßler. 2008 startete er sein dokumentarisches Langzeitprojekt „Count Down am Xingu“ über den Bau neuer Megastaudämme im brasilianischen Amazonasgebiet und die desaströsen Folgen: riesige Urwaldflächen werden geflutet, Tausende Indigene vertrieben, die Lebensgrundlage der Fußbewohner zerstört. Ein Megageschäft für ein „kriminelles Netzwerk aus Baufirmen und Politikern – und ihren weltweiten Partnern“ – so der katholische Bischof von Altamira und Träger des alternativen Nobelpreises, Erwin Kräutler.

Martin Keßler wird kurze Filmausschnitte aus seiner dokumentarischen Langzeitbeobachtung zeigen und über die aktuelle Lage im Amazonasgebiet berichten. Und über die Notwendigkeit einer „Energiewende“ auch in Brasilien. Dabei spricht er auch über die Schwierigkeiten, ein solches Filmprojekt über Jahre hinweg zu betreiben und für Aufklärung zu sorgen. Und darüber, was das alles auch mit Geld und Profit zu tun hat.

Mit der Veranstaltung soll auch für die Fortsetzung des Filmprojektes „Count Down am Xingu“ geworben werden – durch eine Spendenaktion (siehe auch neuewut.de)

Die Veranstaltung wird u.a. unterstützt von : Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK), Business Crime Control (BCC), GLS Bank, Haleakala- Stiftung in der GLS – Treuhand, Katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom, Klimabündnis der europäischen Städte, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt.

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Nota 10 – neues Lehrwerk für brasilianisches Portugiesisch

Den erfolgreichen Grammatik-Selbstlernbüchern Gramática ativa 1 und 2 stellt der portugiesische Verlag Lidel nun erstmals ein selbst entwickeltes Lehrbuch für die brasilianische Variante zur Seite.

Nota 10 - Português do BrasilNota 10 – Português do Brasil von Ana Dias und Sílvia Frota wendet sich an Anfänger oder Wiedereinsteiger mit geringen Vorkenntnissen und führt bis zum Niveau A1/A2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Es besteht aus 14 Lektionen, die nach und nach zum Basiswissen in der Alltagskommunikation führen. In den ersten Lektionen helfen englischsprachige Arbeitsanweisungen dabei, sich zurechtzufinden, diese werden dann im späteren Verlauf weggelassen.

Mit der beiliegenden Audio-CD lassen sich Hörverständnis und Aussprache trainieren.  Jede Lektion schließt mit einem kulturellen oder landeskundlichen Detail zu Brasilien ab. Eine Lektion widmet sich speziell den Unterschieden zwischen europäischem und brasilianischem Portugiesisch. Im Anhang finden sich zudem die wichtigsten Grammatikregeln und ein zweisprachiges Glossar Portugiesisch-Englisch.

Nota 10 ist zum Selbststudium, aber vor allem auch zum Unterricht in Sprach- und Volkshochschulen geeignet.

Einen ersten Einblick in die Struktur des Buches können Sie auf dieser Seite nehmen.

Nota 10 – Português do Brasil, ab sofort für 31,50 EUR im Sortiment von TFM

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Eliane Brum am 18.11. bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

geht in eine neue Runde. Wir freuen uns im November auf Eliane Brum.

Eliane Brum, copyright: Lilo Clareto/Divulgação

Eliane Brum, copyright: Lilo Clareto/Divulgação

Sie liest am Mittwoch, dem 18. November um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4. Moderation und Übersetzung: Michael Kegler, die deutschen Texte liest Jochen Nix. Der Eintritt ist wie immer frei.

Eliane Brum ist eine der bekanntesten brasilianischen Journalistinnen. In ihren Reportagen gilt das Augenmerk dabei vor allem den Menschen außerhalb der Wahrnehmung der Mehrheitsgesellschaft, etwa den indianischen Gesellschaften am Rio Xingu, deren Lebensweise vom Bau eines gigantischen Wasserkraftwerks bedroht ist. Neben ihrer journalistischen Arbeit veröffentlichte Eliane Brum bisher zwei Romane und einen Erzählband. Auf Deutsch erschien von ihr eine Erzählung in dem von Meus desacontecimentosLuiz Ruffato herausgegebenen Sammelband Der Schwarze Sohn Gottes (Assoziation A, 2013). Sie schreibt regelmäßig Kolumnen für die brasilianische Ausgabe von El País

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro , der Literarischen Agentur Mertin , unterstützt von  Empório VidaBio und Água na Boca.

Mit freundlicher Unterstützung von TAP Portugal.

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