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José Eduardo Agualusa auf Lesereise

Der angolanische Autor José Eduardo Agualusa ist im November in Deutschland und Österreich unterwegs und stellt seinen im A1-Verlag in deutscher Übersetzung von Michael Kegler erschienenen Roman Barroco Tropical  vor.

Die Termine:

16.11. um 20:00 / Café Muffathalle / München
17.11. um 19:00 / Universität / Salzburg
18.11.  um 20:00 / Grüne Akademie / Graz
21.11. um 19:30 / Allerweltshaus / Köln

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Internationaler Literaturpreis – Shortlist

Die Shortlist des Internationalen Literaturpreises – Haus der Kulturen der Welt wurde heute bekannt gegeben, und wir freuen uns sehr, dass mit José Eduardo Agualusas Buch Barroco Tropical (übersetzt von Michael Kegler) auch ein portugiesischsprachiger Autor vertreten ist (vor kurzem haben wir den Roman hier im Blog vorgestellt).

Hier die komplette Shortlist:

José Eduardo Agualusa und Michael Kegler, Lesung TFM 2009

José Eduardo Agualusa: „Barroco tropical“
A1 Verlag 2011, aus dem Portugiesischen von Michael Kegler

Joanna Bator: „Der Sandberg“
Suhrkamp Verlag 2011, aus dem Polnischen von Esther Kinsky

Edwidge Danticat: „Der verlorene Vater“
Edition Büchergilde 2010, aus dem Amerikanischen von Susann Urban

Mathias Énard: „Zone“
Bloomsbury/Berlin-Verlag 2010 , aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller

Elias Khoury: „Yalo“
Suhrkamp Verlag 2011, aus dem Arabischen von Leila Chammaa

Michail Schischkin: „Venushaar“
Deutsche Verlags-Anstalt 2011, aus dem Russischen von Andreas Tretner

Nähere Informationen zu allen Büchern bietet die Webseite des HKW in Berlin.

Das Haus der Kulturen der Welt (Berlin) und die Stiftung Elementarteilchen (Hamburg) verleihen in diesm Jahr zum 3. Mal den Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt. Seit 2009 zeichnet der Preis einen herausragenden, ins Deutsche übersetzten fremdsprachigen Titel der gegenwärtigen internationalen Erzählliteratur und seine Übersetzung aus. Der Preis ist mit 25.000 € für die Autorin / den Autor und 10.000 € für die Übersetzerin / den Übersetzer des Werkes dotiert.

In diesem Jahr reichten 64 Verlage über 130 Titel ein, übersetzt aus 24 Sprachen, von Autoren aus 52 verschiedenen Herkunftsländern. Zur Jury gehören in diesem Jahr Ramón García-Ziemsen (Journalist, Deutsche Welle), Marie Luise

Knott (Kritikerin / Übersetzerin), Claudia Kramatschek (Literaturkritikerin / Kulturjournalistin) Lothar Müller (Redakteur / Feuilleton Süddeutsche Zeitung), Ilma Rakusa (Schriftstellerin / Übersetzerin / Publizistin), Susanne Stemmler (Leiterin Bereich Literatur, Haus der Kulturen der Welt) und Stefan Weidner (Autor / Übersetzer / Literaturkritiker).

Die Preisträger werden am 15. Juni 2011 bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet in Anwesenheit der Preisträger am 29. Juni in Berlin statt.

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José Eduardo Agualusa: Barroco tropical

Vor wenigen Wochen ist im Münchner A1-Verlag bereits der dritte Titel des angolanischen Autors José Eduardo Agualusa  erschienen. Barroco Tropical heißt das neue Buch sowohl im Original als auch in der deutschen Übersetzung (von Michael Kegler), das die Nachfolge von Das Lachen des Geckos und Die Frauen meines Vaters  antritt.

Barroco Tropical spielt in der nahen Zukunft Angolas, die exorbitanten Gewinne aus den Zeiten des Ölbooms sind erschöpft, es besteht ein krasser Gegensatz zwischen arm und reich, Überwachung und politische Einflussnahme sind an der Tagesordnung.

Bartolomeu Falcato, Schriftsteller und Drehbuchautor, ist dem aufmerksamen Leser schon aus den vorangegangenen Romanen Agualusas bekannt – hier hat er nun in einem temporeichen, spannenden Plot die Hauptrolle übernommen. Gleich zu Beginn fällt Falcato das Model Núbia de Matos buchstäblich vor die Füße. Die Sängerin Kianda wird ebenfalls Zeuge dieses merkwürdigen “Absturzes”. Und kurz darauf sind beide – Bartolomeu und Kianda – in Gefahr. Über die weitere Entwicklung dieser spannenden, kritischen, musikalischen und abwechslungsreichen Geschichte soll hier noch nicht zuviel verraten werden. Um in der figurenreichen Geschichte nicht den Überblick zu verlieren, werden in einem Kapitel alle Hauptfiguren und ihre interessanten Geschichte(n) vorgestellt. Trotz der Detailfülle – wahrlich barroco tropical  – schweift man gerne in die Nebenhandlungen ab, um sich anschließend wieder dem Schicksal von Bartolomeu, Kianda und den geheimnisvollen schwarzen Engeln zuzuwenden.

Alle Titel von José Eduardo Agualusa erhalten Sie im Original und Übersetzung in unserer Buchhandlung.

José Eduardo Agualusa: Barroco Tropical, A1 Verlag, 2011, 22,80 EUR

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Portugiesische Tagebücher – heute Abend im Deutschlandfunk

Im vergangenen Jahr wurde der namhafte Übersetzer und langjährige Leiter des Lissabonner Goethe-Instituts Curt Meyer-Clason 100 Jahre alt.

Das Feature Curt Meyer-Clason – Portugiesische Tagebücher von Leonard Koppelmann, das heute Abend (07.01.)  um 20.10 Uhr im Deutschlandfunk ausgestrahlt wird, beleuchtet ein Stück portugiesischer Geschichte. 1969 erhielt Curt Meyer-Clason den Auftrag, das Goethe-Institut in Lissabon zu leiten. Fünf Jahre vor der Ende der Diktatur erlebte er den Druck der Zensur unter Salazar und Caetano und die Befreiung durch die Nelkenrevolution 1974.
Das Goethe-Institut in Lissabon wurde in dieser Zeit zu einem lebendigen Kulturzentrum und auch zu einer Art Schutzraum für kritische Stimmen.

Die Aufzeichnungen Curt Meyer-Clasons aus dieser Zeit sind 1997 im A1-Verlag erschienen und noch immer lieferbar:

Curt Meyer-Clason: Portugiesische Tagebücher, 9783927743328, 22,50 EUR

 

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José Eduardo Agualusa auf Lesereise

Foto: Jordi Burch

Der Münchner A1-Verlag lädt ein zu einer Lesereise des angolanischen Autors José Eduardo Agualusa. Er liest aus seinem Buch Die Frauen meines Vaters (Originaltitel: As mulheres do meu pai), einem Roadmovie durch die Küstenstädte des südlichen Afrikas.  Mehr über die Geschichte der Hauptfigur Faustino Manso – einen bekannten angolanischen Musiker -  können Sie in folgenden Städten erfahren:

25.10.2010 um 20:30 Uhr / Muffatcafé / München
27.10.2010 um 16:00 Uhr  / Johannes Gutenberg Universität / Mainz
28.10.2010 um 19:30 Uhr / Stadtbibliothek/Zentralbibliothek / Frankfurt am Main
30.10.2010 um 19:30 Uhr / Iwalewa-Haus / Bayreuth

Es moderiert und übersetzt Michael Kegler, der das Buch auch in Deutsche übersetzt hat. Bei der Lesung in Frankfurt sind wir mit einem Büchertisch vor Ort, auf dem Sie übrigens auch schon Agualusas neuestes, in Portugal erschienenes Buch Milagrário Pessoal finden können.

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100. Geburtstag von Curt Meyer-Clason

Der legendäre Übersetzer Curt Meyer-Clason hat am vergangenen Wochenende seinen 100.Geburtstag gefeiert. Wir gratulieren nachträglich. In nova cultura! ist ein ausführlicherer Artikel erschienen.

Die 1997 im A1-Verlag erschienenen “Portugiesischen Tagebücher“, in denen er seine Zeit als Leiter des Lissabonner Goethe-Instituts in den 1970er Jahren beschreibt, sind ein sehr interessantes Zeitdokument, auch heute immer noch lesenswert.

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José Eduardo Agualusa: Die Frauen meines Vaters

Seit wenigen Tagen im Handel ist das neue Buch von José Eduardo Agualusa: Die Frauen meines Vaters, das in deutscher Übersetzung von Michael Kegler im A1-Verlag erschienen ist – nach Das Lachen des Geckos schon der zweite Titel des Autors bei A1.

Inhaltlich geht es im roadmovieartigen Roman um den angolanischen Musiker Francisco Manso, der bei seinem Tod sieben Frauen zurücklässt. Diese leben verstreut in verschiedenen Städten an der Küste des südlichen Afrikas, und eine der Töchter Franciscos – Laurentina – macht sich nach seinem Tod von Portugal aus auf den Weg, um die Familie kennenzulernen.

2007 ist anlässlich der Veröffentlichung des portugiesischen Originals As mulheres do meu pai eine kurze Besprechung von mir bei nova cultura! erschienen, die Sie hier nachlesen können.

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José Eduardo Agualusa bei TFM

Der angolanische Autor war letzten Freitag bei uns zu Gast, und die Buchhandlung platzte aus allen Nähten. Hier ein paar Impressionen von der Präsentation des Romans Das Lachen des Geckos (O vendedor de passados) in der Übersetzung von Michael Kegler im A1-Verlag erschienen.

José Eduardo Agualusa bei TFM

Agualusa - Publikum

José Eduardo Agualusa ist in dieser Woche noch in Deutschland unterwegs. Falls Sie Gelegenheit haben, schauen Sie doch vorbei, es lohnt sich:

25.05.2009 um 20:00 / Haus des Buches / Leipzig

26.05.2009 um 19:00 / Brasilianische Botschaft / Berlin

27.05.2009 um 20:00 / andere buchhandlung / Rostock

28.05.2009 um 20:00 / Buchhandlung Bittner / Köln

29.05.2009 um 19:00 / Werkstatt 3 / Hamburg Altona

Präsentation José Eduardo Agualusa

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José Eduardo Agualusa in deutscher Übersetzung

Druckfrisch eingetroffen ist der von Michael Kegler übersetzte, preisgekrönte Roman O vendedor dos passados des angolanischen Autors José Eduardo Agualusa, der jetzt im A1-Verlag mit dem Titel Das Lachen des Geckos erschienen ist.

Ich will der Geschichte nicht zu sehr vorgreifen, denn der Roman bietet einige Überraschungen, und nichts ist für den Leser ärgerlicher, finde ich, wenn diese schon vor der Lektüre bekannt sind. Felix Ventura, der Protagonist, geht jedenfalls einer ungewöhnlichen Tätigkeit nach – er handelt mit erfundenen Vergangenheiten, stattet die neue angolanische Oberschicht mit glanzvollen Stammbäumen aus, liefert neue Pässe ebenso wie alte Fotografien. Doch eines Tages tritt ein Fremder in Venturas Leben, wie immer erfüllt Ventura seinen Auftrag, erfindet eine neue Identität für den Fremden, der ab sofort José Buchmann heißt – doch dann begibt sich dieser auf die Suche nach den erfundenen Figuren seiner Vergangenheit… – mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Wie immer gibt es das Buch im Original und der deutschen Übersetzung natürlich bei uns in der Buchhandlung.

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